Die Wahl des richtigen Standorts ist die wichtigste Entscheidung bei der Eröffnung eines Restaurants. Mehr als 60% der Restaurants scheitern in den ersten drei Jahren – und ein falscher Standort ist einer der häufigsten Gründe. Wer jedoch systematisch analysiert, kann das Risiko deutlich reduzieren.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche 7 Faktoren bei der Standortanalyse für ein Restaurant entscheidend sind – für Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Für ein Restaurant ist die Fußgängerfrequenz der mit Abstand wichtigste Standortfaktor. Laufkundschaft macht bei vielen Restaurants 30–50% des Umsatzes aus – besonders in der Mittagszeit.
Tipp: Zählen Sie selbst – besuchen Sie den Wunschstandort zu verschiedenen Tageszeiten und zählen Sie die Passanten. Dienstag 12 Uhr und Samstag 19 Uhr sind die relevantesten Zeiten.
Gäste kommen nur wenn die Anfahrt bequem ist. In Städten ist die Nähe zu U-Bahn, S-Bahn oder Straßenbahn entscheidend. Am Land und in Vororten ist ausreichend Parkmöglichkeit unverzichtbar.
Viele Restaurants in der Nähe können positiv oder negativ sein – je nach Positionierung:
Wichtig: Keine Konkurrenz bedeutet nicht zwingend eine gute Marktlücke – es kann auch bedeuten dass der Standort schlicht zu wenig Frequenz für ein Restaurant hat.
Hotels, Kinos, Theater, Einkaufszentren und Bürogebäude sind wertvolle Synergie-Partner für Restaurants. Sie bringen Gäste die vorher oder nachher essen möchten – ohne dass Sie aktiv werben müssen.
In Wien oder München reicht ein 1-km-Radius. In einer Kleinstadt brauchen Sie unter Umständen ein Einzugsgebiet von 10 km. SportIQ berechnet den optimalen Radius automatisch anhand der Bevölkerungsdichte am Standort.
Faustregel: Die Miete sollte maximal 8–12% des Umsatzes betragen. Ein teurer Standort in bester Lage kann günstiger sein als ein billiger in schlechter Lage – wenn der Umsatz entsprechend höher ist.
Schulen, Universitäten, Büros und Sehenswürdigkeiten in der Nähe schaffen eine aktive Gemeinschaft. Touristenziele können enormen Umsatz bringen – aber auch starke Saisonalität.
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